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bulletReisebericht Yucatan, Mexiko: Cancun

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1. Tag: Cancun

Pünktlich um 08.30 Uhr morgens startet unser LTU-Flug von Düsseldorf nach Cancun. Unser Gepäck hatten wir bereits am Vorabend eingecheckt, so daß wir es uns leisten können, erst kurz vor Abflug zu erscheinen. 11 Stunden später landen wir um 13:30 Uhr Ortszeit in Cancun.

Die Paßkontrolle ist schnell erledigt, und auch auf das Gepäck müssen wir nicht lange warten. Die Ausgabe für einen Gepäckwagen (1 US-$) kann man sich sparen, da man diesen nach wenigen Metern an der Zollkontrolle wieder abgeben muß. Dort, wo man auf das Gepäck wartet, befinden sich Verkaufsstellen, wo man Tickets für Sammeltaxis Richtung Downtown oder Hotelzone kaufen kann. Mit 9 US-$ pro Personen sind wir dabei. Gut, dass wir ein paar von den grünen Scheinen dabei haben.

Pool des Holiday Inn Express in Cancun40 Minuten nach der Landung befinden wir uns bereits im Sammeltaxi Richtung Hotelzone. Weitere 30 Minuten später sind wir in unserem Hotel, dem Holiday Inn Express, dass ich über das zentrale Reservierungssystem der Holiday Inn-Kette im Internet reserviert hatte. Es liegt etwas außerhalb der eigentlichen Hotelzone und nicht am Strand, und ist deswegen auch für Cancuner Verhältnisse relativ preiswert (110 US-$ pro Nacht / Zimmer inkl. Continental Breakfast). Das Hotel bietet guten amerikanischen Motel-Standard (allerdings sind die Bäder sehr klein) und verfügt über einen schönen Innenhof mit großem Pool und einer Pool-Bar mit Restaurant-Betrieb.

Den Rest des Nachmittages verbringen wir am Pool und genießen die mexikanische Sonne. Am frühen Abend machen wir uns zu Fuß auf Richtung Plaza Caracol / Plaza Mayafair, zwei Einkaufzentren am nördlichen Ende der Hotel-Zone, wo sich auch viele Restaurants befinden. Die Strecke läßt sich bequem in zwanzig Minuten bewältigen. Zum Abendessen landen wir im "Tequila Sunrise", einem Restaurant im Plaza Mayafair, das ich wegen der fehlenden Atmosphäre (es waren kaum Gäste dort) nicht weiterempfehlen möchte. Unbedingt einen Blick werfen sollte man jedoch in das Plaza Mayafair Shopping Center wegen seiner ausgefallenen Dekoration im Maya-Stil.

Wir beschließen den Abend bei einem Absacker an der Pool-Bar unseres Hotels, über dem wir, angesichts der Zeitverschiebung, beinahe einschlafen.


2. Tag: Cancun

Das "free continental breakfast", das als Buffett am Swimmingpool serviert wird, erweist sich als überraschend reichhaltig. So starten wir gut gestärkt in unseren ersten "richtigen" Urlaubstag.

Wie schon erwähnt, liegt das Holiday Inn Express nicht am Strand. Es bietet aber zwischen 10 und 12 Uhr morgens dreimal einen kostenlosen Shuttle zum Beach Club Hotel "Crown Paradise Club", dessen Einrichtung die Holiday Inn-Gäste mitbenutzen dürfen. Nicht wissend, was uns erwartet, fahren wir mit dem 10-Uhr-Shuttle dorthin. Das "Crown Paradise Club" entpuppt sich nämlich als ein "All-Inclusive-Hotel", das ca. 15 km vom Holiday Inn Express am nördlichen Ende der Hotel-Zone liegt. Zwar können wir alle Einrichtungen (Swimming Pool, Liegestühle, Handtücher) dort nutzen, aber zu Essen und Trinken gab es nur für die Gäste des Crown Paradise Club, die dort einen "All inclusive-Urlaub" gebucht haben. Zum Glück haben wir wenigstens etwas zu trinken dabei, das wir uns in einem kleinen Supermarkt gegenüber dem Holiday Inn gekauft hatten.

Rund um den Pool gibt es entweder ständig lautstarke Musik oder nervende Animation. Erstaunlich, für was für dämliche Spiele sich Erwachsene in ihrem Urlaub so hergeben. Zwei Wochen Pauschal-Urlaub in so einer Anlage wären für uns jedenfalls die Höchststrafe.

Gegen Mittag unternehmen wir dann, auf der Suche nach etwas Essbarem, einen ausgedehnten Strandsparziergang. Fast vor jedem Hotel jedoch laufen Menschen mit einem farbigen Armbändchen herum, die uns signalisieren, dass es sich um eine All-Inclusive-Anlage handelt. Schließlich werden wir im Strandrestaurants des Omni-Hotels fündig und genießen leckere Nachos und Chicken Tacos mit herrlichem Blick auf die türkisfarbene karibische See.

Da wir den Rummel im Crown Paradise Club ziemlich nervig finden, beschließen wir, nicht auf den Hotel Shuttle zu warten, sondern auf eigene Faust zurückzufahren. So machen wir gleich unsere erste Erfahrung mit dem ausgezeichneten öffentlichen Nahverkehr in Cancun. Linienbusse (Nr. 2) fahren zwischen Downtown und dem gesamten Hotel-Strip (Kukulcan Ave.) in hoher Taktfrequenz hin und her. Länger als eine Minute haben wir nie auf einen Bus gewartet. Der Fahrpreis beträgt 4,50 Pesos (ca. 0,80 DM), egal wie weit man fährt.

Den Rest des Nachmittages verbringen wir in weitaus geruhsamer Atmosphäre am Swimming Pool unseres Hotels. Abends machen wir uns wieder zu Fuß auf den Weg, werden aber bald von einem heftigen Regenschauer überrascht. Deshalb setzen wir uns kurzentschlossen in einen Bus und fahren bis zum Kukulcan Plaza, mit über 300 Geschäften die größte Shopping Mall in der Hotel-Zone Cancun. Bei unserem Bummel fallen uns viele Geschäfte auf, die man aus den USA kennt, jedoch sind die Preise in Cancun wesentlich höher.

Auch in diesem Shopping Center befinden sich viele Restaurants. Wir entscheiden uns für das "OK MAGUEY", was sich als sehr gute Wahl erweist: gutes mexikanisches Essen und gute Stimmung, für die neben einer Mariachi-Gruppe vor allem auch die gut aufgelegten Kellner sorgen, die neben dem Servieren noch Zeit finden, einige weibliche Gäste zum Tanzen aufzufordern.


3. Tag: Cancun

Am späten Vormittag fahren wir mit dem Bus nach Downtown Cancun. Zunächst suchen wir das Büro der MEXICANA auf, um unseren bereits in Deutschland gebuchten Flug von Cozumel, unserem letzten Etappenziel, nach Cancun um einen Tag zu verschieben. Anschließend bummeln wir ein bisschen durch Downtown, wo es wesentlich mexikanischer zugeht, als in der sterilen, "U.S-amerikanischen" Hotelzone. Außerdem sind die Preise in Downtown niedriger und die Wechselstuben bieten günstigere Kurse.

Auf der Rückfahrt zum Hotel steigen wir auf halber Strecke an der Playa Langosta aus, in der Absicht, noch einen schönen Strandspaziergang zu unternehmen. Wegen der vielen Felsen an diesem Strandabschnitt erweist sich die ganze Aktion jedoch eher als eine Kletterpartie. Nach einer längerern Pause an einer Strandbar legen wir den Rest des Weges zum Hotel entlang der Strasse zurück.

Abends laufen wir dann zum "Forum by the Sea". Dort gibt es u.a. ein Hard Rock Cafe, eine Brauerei, die leider wegen Umbau geschlossen ist (Santa Fe Microbrewery) und ein Restaurant im Stil eines künstlichen Regenwaldes (Rainforest Cafe). Unsere Wahl aber fällt auf das ZANDUNGA, das den großen Vorteil bietet, draussen mit Blick aufs Wasser sitzen zu können. Auch hier sind die Kellner wieder gut drauf und unterhalten die Gäste mit einigen Albernheiten.

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