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bulletReisebericht Westen der USA  — Tag 6, Mittwoch, 05. Oktober 2011

Monument Valley, UT — Page, AZ
Gefahren: 160 Meilen / 256 km — gesamt 1151 Meilen / 1842 km
Wetter: überwiegend bewölkt, zeitweise Regen, 66°F / 19°C

 


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Sonnenaufgang im Monument ValleyNatürlich stehen wir rechtzeitig auf, um ja nicht den Sonnenaufgang zu verpassen. Soweit wir das im Dämmerlicht beurteilen können, scheinen die Chancen nicht schlecht zu stehen, dass wir diesen auch wirklich erleben können.

Wir kochen uns einen Kaffee und harren der Dinge, die da kommen. Das Bild rechts zeigt den Blick von unserem Balkon, wie er sich uns um 06:54 Uhr bietet. Wenige Minuten später geht dann hinter den majestätischen Felsbrocken die Sonne auf und taucht diese in schönes Gegenlicht. Leider vergeht dieser Moment viel zu schnell, denn schon bald steht die Sonne höher und blendet.

Der Sonnenaufgang hier ist durchaus ein beeindruckendes Erlebnis, doch von einem richtig schönen Sonnenuntergang hätten wir sicherlich mehr gehabt.

Von der auch für Nicht-Gäste zugänglichen Terrasse des Hotels The View Hotelbietet sich übrigens der gleiche Blick. Man muss also nicht unbedingt im View übernachten, um diese Aussicht genießen zu können. Es ist halt nur bequemer (und teurer), wenn man hier wohnt.

Wir gehen ins Restaurant zum Frühstücken. Es gibt ein Buffet, das eher durchschnittlich ist. Zwar gibt es Rühreier und Hashbrowns, aber von Schinken oder Würstchen keine Spur. Das Rätsel löst sich, als wir fast mit dem Essen fertig sind, und die Bedienung uns fragt, ob wir „Bacon or Sausages“ haben möchten. Diese werden auf Bestellung in der Küche zubereitet. Was für ein bescheuertes System.

Da die Sonne immer noch scheint, nutzen wir die Gunst der Stunde und fahren noch einmal ein paar Meilen ins Valley hinein. Teilweise steht das Wasser auf der Piste, aber sie ist immer noch gut zu befahren. Jetzt in der Morgensonne wirkt natürlich alles viel schöner als gestern Nachmittag.

Unser Mietwagen im Monument ValleyThree Sisters

















Glen Canyon DamGegen 10:30 Uhr checken wir aus und begeben uns auf den Weg nach Page. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. In Page steuern wir zunächst den Safeway an und frischen unsere Vorräte auf. Anschließend machen wir ein Picknick in der Nähe des Glen Canyon Dam – leider ohne Picknicktische.

Da wir gerade in der Nähe sind, steuern wir die Scenic Road an, die zu einem spektakulären Aussichtspunkt auf den Glen Canyon Dam führt. Wirklich beeindruckend dieses Bauwerk. Unvorstellbar, dass der riesige Lake Powell, dessen gesamte Uferlänge die der amerikanischen Westküste übersteigt, vor etwas mehr als 50 Jahren noch gar nicht existiert hat.

Einige Meilen weiter folgt schon der nächste Höhepunkt. Wir steuern den Parkplatz an, von dem ein kurzer Wanderweg zum Horseshoe Bend führt. Hier vollführt der Colorado River eine atemberaubende 270°-Kehre, die man hoch über dem Fluss stehend bestaunen kann. Es ist gar nicht so leicht, einen Platz zu Horseshoe Bendfinden, wo man die Kehre im Ganzen sehen kann, weil man dazu ziemlich nah an die nicht gesicherte Felskante muss. Und davor wird auf entsprechenden Hinweisschildern eindringlich gewarnt.

Mittlerweile ist es 15:00 Uhr geworden, und wir checken in unserem Hotel, dem Days Inn & Suites ein. Nicht zu Unrecht nimmt dieses Haus bei den Tripadvisor Bewertungen den ersten Platz ein. Alle Zimmer wurden 2010 renoviert und sind freundlich und geschmackvoll eingerichtet. Einziger Nachteil ist, dass es etwas außerhalb der Stadt liegt, und man auf das Auto angewiesen ist, wenn man abends zum Essen möchte. Es sei denn man begnügt sich McDonalds und Jack in the Box, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegen, oder man geht in eine nahe gelegene Pizzeria. Direkt gegenüber gibt es übrigens auch einen Wal Mart.

Angesichts des einsetzenden Regens sparen wir uns weitere Aktivitäten für den Rest des Nachmittages. Abends fahren wir in die Stadt und gehen im „Dam Bar & Grille“ Steak essen. Leider war das nur durchschnittlich.

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