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bulletReisebericht Kroatien mit dem Wohnmobil: Nationalparks Plitwitzer Seen und Paklenica

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7. Tag, Mittwoch, 19.09.2007
Tusilovic (Kroatien) – Starigrad (Kroatien) — 249 km
Wetter: bedeckt, ca. 13°C


Festgefahren!Leider bestätigen sich meine Befürchtungen des gestrigen Abends. Die Räder drehen durch, das Womo bewegt sich keinen Millimeter von der Stelle. Vom Besitzer des Platzes keine Spur. Nur zwei kläffende Hunde bewachen das Haus. Zum Glück sind sie wenigstens angebunden. In der Scheune finde ich zwei Bretter, die sich unter die Räder legen lassen. Doch der Versuch, das Womo in Bewegung zu bringen, scheitert erneut. Ziemlich ratlos stehen wir herum.

Da taucht plötzlich ein älterer Mann auf, der die Schranke am Eingang des kleinen Campingplatzes öffnet. Er kann ein paar Brocken deutsch und erklärt uns, dass „Chef auf Arbeit ist“. Ich schildere ihm unser Problem, und er verschwindet in der Scheune. Mit Schubkarre und Schaufel bewaffnet kehrt er zurück. Die Vorderräder unseres Womos werden ausgegraben und mit der Schubkarre wird Kies als weitere Anfahrhilfe herbei geschafft. Tatsächlich bekommen wir das Womo frei, aber der Schwung reicht nicht. Nach zwei Metern stehe ich wieder. Noch zweimal müssen wir die Prozedur wiederholen, bis unser Auto endlich wieder festen Boden unter den Rädern hat. Dankbar und nicht ohne uns erkenntlich zu zeigen verabschieden wir uns von unserem freundlichen Helfer.

Eine knappe Stunde später erreichen wir den Parkplatz Nr. 1 des Nationalparks Plitwitzer Seen. Nachdem wir 110 Kuna (ca. 15 €) Eintritt pro Nase gelöhnt haben, steht der Besichtigung dieses UNESCO Weltkulturerbes nichts mehr im Wege – außer jeder Menge Menschen, die genau das gleiche Ansinnen haben wie wir. Wer schon einmal am Karnevalssonntag auf der Düsseldorfer Kö war, mag sich vorstellen, wie es in diesem Nationalpark stellenweise zugeht. Karawanen von Menschen schieben sich über die schmalen Holzstege, die durch dieses Wunderwerk der Natur führen. Besonders schlimm ist es, wenn man eine ganze Reisegruppe vor sich hat. Und von diesen gibt es hier reichlich. Wir stellen uns lieber nicht vor, wie es hier erst in der Hauptsaison zugehen mag.

Um nicht mißverstanden zu werden: die Plitwitzer Seen sind ein absolutes touristisches Muss. Man sollte nur darauf eingestellt sein, dass hier wahre Menschenmassen unterwegs sind. Doch die Schönheit der Natur entschädigt einen für alles. Auch dafür, dass es bei 13° C ziemlich kühl und der Himmel grau verhangen ist. Die klaren türkisfarbenen Seen und die vielen Wasserfälle sind einfach einmalig. Eine richtige Märchenlandschaft, die schwer mit Worten zu beschreiben ist. Deshalb hier einfach ein paar Bilder:













































Knapp vier Stunden benötigen wir für die Besichtigung der Plitwitzer Seen. Danach möchten wir auf dem schnellsten Weg zur Küste fahren in der Hoffnung, dass es dort etwas wärmer ist. Mit dem schnellsten Weg wird leider nichts, denn wir biegen zu früh ab und gelangen erst über einen ziemlichen Umweg auf die gebührenpflichtige Autobahn Richtung Split. Der ca. 6 km lange Tunnel „Sveti Rok“ führt uns durch das Velebit-Gebirge. Als wir den Tunnel verlassen, warnen Leuchttafeln vor Seitenwind und die Geschwindigkeit wird auf 40 km/h beschränkt. Zum ersten Mal machen wir Bekanntschaft mit dem berüchtigten Bora-Wind. Und dass mit dem wirklich nicht zu spaßen ist, wird uns spätestens bewusst, als wir auf der Gegenspur einen umgestürzten Wohnwagen sehen. Unser Womo bietet natürlich viel Angriffsfläche für den heftigen Seitenwind. Elke, die gerade das zweifelhafte Vergnügen hat, am Steuer zu sitzen, hat alle Mühe unser grosses Gefährt in der Spur zu halten. Wir sind ziemlich erleichtert, nachdem wir das schlimmste Stück hinter uns haben.

An der Ausfahrt Nr. 15 verlassen wir die Autobahn und erreichen nach 11 km den Ort Starigrad, Tor zum Paklenica Nationalpark. Es gibt hier viele kleinere Campingplätzte. Wir entscheiden uns für den von der Verwaltung des Nationalparks betriebenen, der mit seiner Lage direkt am Meer überzeugen kann. Unseren Stellplatz können wir selber aussuchen. Leider müssen wir uns mit einem Platz in „zweiter Reihe“ begnügen, da die Plätze direkt am Wasser jetzt am späten Abend natürlich alle belegt sind. Zum Trost gibt es aber einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Zum Abendessen folgen wir der Empfehlung unseres Reiseführers und suchen das Restaurant des Hotels Vičko auf (15 Gehminuten nördlich des Campingplatzes). Sicherlich das beste Haus am Platz. Die Fischplatte für zwei Personen ist mit umgerechnet 40 € zwar nicht ganz billig, aber sehr lecker.



8. Tag, Donnerstag, 20.09.2007
Starigrad (Kroatien) — 0 km
Wetter: wolkenlos, ca. 20°C


Nach dem Frühstück wechseln wir den Stellplatz, denn nun ist in der ersten Reihe etwas frei geworden. 10 Schritte vom Womo bis ins Meer. Besser kann man kaum stehen.

Wir packen unseren Rucksack und radeln zum knapp 15 Minuten entfernten Eingang des Paklenica Nationalparks. Nachdem wir die Eintrittsgebühr entrichtet haben, können wir noch weitere 2 km mit dem Rad fahren, bis wir den Beginn des Wanderweges durch die Schlucht erreichen.

Rechts und links türmen sich hohe Felswände. Ein Eldorado für die zahlreichen Free-Climber, die sich hier eingefunden haben, um ihre Kletterkünste unter Beweis zu stellen. Für uns wäre diese Art von Sport nichts, aber dabei zuzuschauen ist schon faszinierend.

Wir setzen unsere Wanderung fort, die uns, nachdem wir die Schlucht durchquert haben, stetig bergauf führt, bis wir nach ca. 90 Minuten die Hütte „Dom Paklenica“ erreichen. Hier legen wir unsere wohlverdiente Rast ein und verzehren unseren mitgebrachten Proviant. Auch auf dem Rückweg legen wir immer wieder kleine Fotostopps ein und genießen das tolle Panorama.























Den Nachmittag verbringen wir faul auf dem Campingplatz. Lesen und Schwimmen im glasklaren Wasser sind unsere Beschäftigungen. Abends braten wir Reibekuchen vor unserem Wohnmobil, was sich jedoch wegen des aufkommenden starken Windes als ziemlich schwieriges und langwieriges Unterfangen darstellt. Nach drinnen wollen wir diese Aktion jedoch nicht verlegen. Der Geruch würde uns sicherlich noch drei Tage begleiten. Zum Glück ist es an diesem Abend recht lau, so dass wir endlich mal lange draussen sitzen können.

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